Erstmals IT-Sicherheits-Zertifikat für Ministerium

Die Geschäftsprozesse öffentlicher Verwaltungen werden heute weitgehend elektronisch gesteuert. Durch den Einsatz von eGovernment nimmt die digitale Verarbeitung weiter zu. Kommunen, Städte oder Ministerien sind daher zunehmend darauf angewiesen, dass ihre IT einwandfrei funktioniert. Hinzu kommt: Behörden sind verpflichtet, die Daten von Bürgern vor Missbrauch zu schützen. Andernfalls drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Um eine umfassende IT-Sicherheit in Unternehmen und Behörden zu gewährleisten, hat das Bundesamt für Sicherheit in der nformationstechnik (BSI) vor Jahren den IT-Grundschutz eingeführt. Anhand des Grundschutz-Handbuches kann der IT-Beauftragte überprüfen, wo Schwachstellen vorhanden sind und diese beheben. Da der Erfolg  von eGovernment aber vor allem vom Vertrauen des Bürgers in die Technik abhängt, sollten Behörden nicht nur für einen sorgfältigen und sicherheitsbewussten Umgang  mit den Daten sorgen, sondern dies auch nach außen transparent machen. Möglich ist das mit dem IT-Sicherheits-Zertifikat „ISO
27001 auf Basis von IT-Grundschutz“. Eine Behörde beweist damit, dass sie ein Sicherheitsniveau erreicht hat, das dem neuesten Stand der Technik entspricht.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) wurde jetzt als erstes Ministerium bundesweit mit dem „ISO 27001“-Zertifikat ausgezeichnet. Das SMWK ist damit Vorreiter bei der Umsetzung des 2005 verabschiedeten nationalen Plans zur IT-Sicherheit
der Bundesregierung. Das Prüfverfahren führte die INFODAS GmbH aus Köln durch.

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