Nachbericht zum 3. IT-Grundschutz-Tag

Der IT-Grundschutz-Tag am 30. August 2018 in Köln stand ganz im Zeichen aktueller Herausforderungen an die Informationssicherheit. Die Vorträge befassten sich u.a. mit hochaktuellen Themen wie der EU-DSGVO, der Absicherung von IoT-Geräten sowie dem richtigen Schutz von Industrie 4.0-Prozessen und kritischen Infrastrukturen.

250 IT-Security-Verantwortliche aus Unternehmen und Behörden waren der Einladung von BSI und INFODAS GmbH gefolgt. „Das Interesse an der Veranstaltung war sehr groß“, so Carsten Schulz, technischer Geschäftsführer der INFODAS GmbH. „Die Resonanz zeigt, wie sehr Unternehmen und Behörden pragmatische Lösungen für die Absicherung ihrer IT benötigen – und wie gefragt der IT-Grundschutz nicht zuletzt nach der erfolgten Modernisierung ist.“

Die Vorträge zeigten: Der IT-Grundschutz ist ein flexibles und anpassungsfähiges Instrument für IT-Sicherheit in unterschiedlichsten Branchen. Diese Botschaft brachte auch Holger Schildt vom BSI in seinem Schlussvortrag auf den Punkt. Er betonte aber auch, dass die Modernisierung des IT-Grundschutzes zwar abgeschlossen sei – die Weiterentwicklung jedoch kontinuierlich vorangehe. Bei dieser stetigen Entwicklung sei das BSI auf Anregungen aus der Praxis angewiesen. Anwender des bewährten IT-Sicherheits-Standards sollten daher ihre Wünsche an neue Sicherheits-Bausteine formulieren. Möglich ist dies in diversen XING-Gruppen – oder mehrmals im Jahr auf dem IT-Grundschutz-Tag. Auf einer Flipchart im Foyer des Dorint-Hotels hatten Teilnehmer ihre Wünsche festgehalten: Neben der Gebäudeautomation wünschen sie sich u.a. neue Bausteine für Klinikinformationssysteme und Leitstellen von Feuerwehr und Polizei. Das BSI nahm diese Anregungen dankend mit.

https://www.infopoint-security.de/nachbericht-zum-3-it-grundschutz-tag-mit-sicherheit-in-die-zukunft/a17142/

http://www.sicherheit.info/artikel/2111185